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Kosten und Gebühren

Die Vergütung einer  anwaltlichen Tätigkeit richtet sich nach dem  Rechtsanwaltsver-gütungsgesetz (RVG) und dem hierzu erlassenen  Vergütungsverzeichnis (VV RVG).

Die Kosten  zivilrechtlicher Angelegenheiten sind meist streitwertabhängig, im  Straf- und Familienrecht gelten besondere Regelungen. Weil die  Regelungen sehr vielschichtig sind, kann die Frage nach dem Preis meist  nicht in einem Satz beantwortet werden. Im Zivil- und Strafrecht zahlt  grundsätzlich der Verlierer die Kosten eines Rechtsstreits, was im  erstinstanzlichen Arbeits- und Familienrecht nicht so ist.

Die Kosten der  anwaltlichen Vertretung werden bei der Geltendmachung von  Schmerzensgeld- und Schadensersatzansprüchen bei unverschuldeten  Verkehrsunfällen von der gegnerischen Haftpflichtversicherung gezahlt.  Rechtsschutzversicherungen können Kosten für die Geltendmachung von  Schadensersatzansprüchen abdecken, was nach Möglichkeit zuvor abgestimmt  werden sollte.

Zu einer sozialen  Arbeitseinstellung gehört meinem Verständnis nach, dass ich auch arme  Menschen vertrete. Die in jeder Kanzlei anfallenden Kosten können  außergerichtlich über Beratungshilfe und in Gerichtsverfahren über  Prozesskostenhilfe / Verfahrenskostenhilfe abgedeckt werden. Das Gericht  entscheidet darüber, ob die Voraussetzungen für diese ehemals  „Armenrecht“ genannte Hilfsmöglichkeit vorliegen.

Der gesetzliche Eigenanteil für Beratungshilfe beträgt 15,00 € und ist an den Anwalt zu bezahlen.

Wir empfehlen Ihnen vor der Terminvereinbarung beim Amtsgericht einen Berechtigungsschein für Beratungshilfe zu holen.