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Zivilrecht und Verkehrsrecht

Unter Zivilrecht versteht man die Fälle, in  denen sich zwei Personen gegenüber stehen, also im Unterschied zum  öffentlichen Recht keine Behörde oder ein Hoheitsträger in ein  Rechtsgeschäft eingebunden ist.

Wenn sich also Frau  Müller ein Auto kauft, schließt sie (als natürliche Person) einen  Kaufvertrag mit einer Autofirma (die eine juristische Person ist). Wenn  das Auto nach drei Wochen mit einem Motorschaden liegen bleibt, handelt  es sich um einen zivilrechtlichen Fall.

Die Autofirma muss im  Rahmen der Garantie (sofern eine solche vorliegt), ersatzweise im Rahmen  des gesetzlichen Gewährleistungsrechts den Mangel beheben. Häufig  entsteht Streit darüber, wie oft der Verkäufer nachbessern darf, wie  hoch ein Schaden ist oder wie hoch der gezogene Nutzungsanteil ist, der  im Falle einer Rückabwicklung des Kaufvertrages abgezogen werden muss.

Dies ist nur ein Beispiel  für einen zivilrechtlichen Fall. Alle zivilrechtlichen Bereiche  aufzulisten wäre zuviel. Sprechen Sie doch einfach vor.

Schon seit 1998 habe ich Verkehrsunfälle  in der verkehrsrechtlich spezialisierten Kanzlei Steinebach, Malso  & Kollegen in Oberhausen bearbeitet, dies zunächst als Referendar  und später als Rechtsanwalt. Den Aufgabenbereich habe ich während meiner  gesamten anwaltlichen Tätigkeit immer als zweitgrößten Schwerpunkt  abgedeckt.

Wird etwa – um das vorgenannte Beispiel aufzugreifen – mit dem Auto ein Unfall „gebaut“, gilt es viele Punkte aus dem Verkehrsrecht  zu beachten. Neben der Geltendmachung oder der Abwehr von  zivilrechtlichen Schadensersatzansprüchen sind Bußgeld- oder  verkehrsrechtliche Strafverfahren üblich.